Kartoffelsorte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kartoffelsorte · Nominativ Plural: Kartoffelsorten
Worttrennung Kar-tof-fel-sor-te
Wortzerlegung KartoffelSorte
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

durch Aussehen, Konsistenz und Geschmack charakterisierte Kartoffelart
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: eine Kartoffelsorte züchten
mit Adjektivattribut: eine mehlige, beliebte, gentechnisch veränderte, zugelassene Kartoffelsorte
Beispiele:
Von den über 3000 Kartoffelsorten weltweit sind nur wenige Dutzend wirtschaftlich bedeutsam. »Sieglinde« kennt jeder. [Die Zeit, 20.06.2008]
»Fein«, sagte Hawa, »und denk dran, nimm mal eine andere Kartoffelsorte, eine harte. [Degenhardt, Franz Josef, Für ewig und drei Tage, Berlin: Aufbau-Verl. 1999, S. 303]
Angaben über die Mengen von Bindemitteln, von Zucker oder von Flüssigkeit [in Rezepten] können niemals ganz verbindlich sein. Mehlsorten zum Beispiel haben eine verschieden starke Quellfähigkeit, die eine Kartoffelsorte ist wasserhaltiger als die andere, Eier sind nicht gleich groß, […]. [o.A., Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1963, S. 6]
Dickschalige, rauhe, rote Kartoffelsorten haben den Vorzug vor dünnschaligen, weil in letztere die Schläuche der Schwärmzellen [Krankheitserreger] leichter eindringen. [Schlipf, Johann Adam, Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 162]

Typische Verbindungen zu ›Kartoffelsorte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zulassung anbauen beliebt verschieden verändert zugelassen züchten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kartoffelsorte‹.

Zitationshilfe
„Kartoffelsorte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kartoffelsorte>, abgerufen am 10.07.2020.

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