Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kasein, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kaseins · Nominativ Plural: Kaseine
Aussprache 
Worttrennung Ka-se-in (computergeneriert)
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

Chemie Hauptbestandteil des in der Kuhmilch enthaltenen Eiweißes

Verwendungsbeispiele für ›Kasein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie fand heraus, dass schon in den dreißiger Jahren Kleidung aus dem Milchprotein Kasein hergestellt wurde. [Die Zeit, 19.03.2012, Nr. 12]
Das Kasein, das ähnlich wie Käse aus Magermilch hergestellt wird, ist ein hervorragender Werkstoff. [Süddeutsche Zeitung, 06.11.2001]
Das im Käse enthaltene Eiweiß Kasein kann Minerale ersetzen, die durch Speisesäuren aus dem Zahnschmelz herausgelöst wurden. [Bild, 07.10.1999]
Mit Kasein, einem Milcheiweiß, glaubte man zu Mitte des vergangenen Jahrhunderts Fresken auf ebenso einfache wie geniale Weise erhalten zu können. [Der Tagesspiegel, 09.01.2001]
Kaseinfarben enthalten, wie der Name sagt, Kasein (Eiweißkörper der Milch) und sind sehr haltbar, wenn auch etwas teurer als Kalkfarben. [Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 82]
Zitationshilfe
„Kasein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kasein>.

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