Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kauapparat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kauapparat(e)s · Nominativ Plural: Kauapparate
Worttrennung Kau-ap-pa-rat
Wortzerlegung kauen Apparat
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin alle beim Kauen beteiligten Organe und Gewebe

Verwendungsbeispiele für ›Kauapparat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Offenbar durch entsprechende Anpassungen vor allem in ihren Kauapparaten hatten sich längst verschiedene räuberische wie auch pflanzenfressende Saurierformen entwickelt. [Der Tagesspiegel, 03.02.2004]
Sie entdeckten Muskel im Schädel entdeckt seinen Muskel im menschlichen Kauapparat. [Süddeutsche Zeitung, 15.02.1996]
Durch Umbildung dieses Kauapparates, der sich aus Oberlippe, Oberkiefern, Mittelkiefern und Unterlippe zusammensetzt, können nun auf sehr verschiedene Weise saugende Mundteile zustande kommen. [Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 280]
Dafür ähnelt er aber den Kauapparaten von sehr viel älteren Homininenformen. [Die Zeit, 20.02.2012, Nr. 08]
Deshalb reihen sich Schneide‑, Eck‑ und Mahlzähne erst in unseren Kauapparat ein, wenn der Kiefer ausgewachsen ist. [Der Tagesspiegel, 25.08.2004]
Zitationshilfe
„Kauapparat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kauapparat>.

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