Kaufkraft, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Kauf-kraft
Wortzerlegung kaufenKraft
Wortbildung  mit ›Kaufkraft‹ als Erstglied: ↗Kaufkraftschwund · ↗Kaufkraftverfall  ·  mit ›Kaufkraft‹ als Letztglied: ↗Massenkaufkraft
eWDG

Bedeutungen

1.
von den Lebenshaltungskosten abhängiger Wert des Geldes
Beispiele:
die Kaufkraft des Geldes, des Euros, des Dollars
die Kaufkraft wird erhöht, wächst
2.
Zahlungsfähigkeit
Beispiele:
die geringe Kaufkraft der Bevölkerung
die Kaufkraft der Bevölkerung ist gut

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Geldwert · Kaufkraft
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Kaufkraft‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kaufkraft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kaufkraft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ziel der Planungen ist es, die Kaufkraft der Region stärker am Ort zu halten.
Die Welt, 28.02.2000
Sie verzehren rund 1500 Mark im Monat, das ist eine ungeheure Kaufkraft.
Der Tagesspiegel, 19.10.1999
Sie liegen, sehr verkürzt gesagt, im politisch-ökonomischen System, in der mangelnden Kaufkraft der Armen.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 440
Um den Wert des an einem Hof gezahlten Gehalts abschätzen zu können, müßte man die Kaufkraft des Geldes kennen.
Ruhnke, Martin: Kapelle. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 38851
Niemand überläßt seine Kaufkraft der Bank in der Absicht, sein Kapital auf diese Weise anzulegen.
Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 295
Zitationshilfe
„Kaufkraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaufkraft>, abgerufen am 28.02.2021.

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