Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kaufkraft, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Kauf-kraft
Wortzerlegung kaufen Kraft
Wortbildung  mit ›Kaufkraft‹ als Erstglied: Kaufkraftschwund · Kaufkraftverfall · Kaufkraftverlust
 ·  mit ›Kaufkraft‹ als Letztglied: Massenkaufkraft
eWDG

Bedeutungen

1.
von den Lebenshaltungskosten abhängiger Wert des Geldes
Beispiele:
die Kaufkraft des Geldes, des Euros, des Dollars
die Kaufkraft wird erhöht, wächst
2.
Zahlungsfähigkeit
Beispiele:
die geringe Kaufkraft der Bevölkerung
die Kaufkraft der Bevölkerung ist gut

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Geldwert · Kaufkraft

Typische Verbindungen zu ›Kaufkraft‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kaufkraft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kaufkraft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie liegen, sehr verkürzt gesagt, im politisch‑ökonomischen System, in der mangelnden Kaufkraft der Armen. [Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 440]
Zu Recht zögert man, dies unter dem Begriff der Kaufkraft abzuhandeln. [Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 951]
Und wie misst man am besten die Kaufkraft des Geldes? [Die Zeit, 29.07.1999, Nr. 31]
Betrachtet man jedoch die Kaufkraft des Geldes, dann verringerte sie sich in den vergangenen Jahren beträchtlich. [Die Zeit, 11.07.1997, Nr. 29]
Der Preis der Kaufkraft in Geld wäre hier essentiell gleich eins. [Schumpeter, Joseph: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin: Duncker u. Humblot 1997 [1912], S. 65]
Zitationshilfe
„Kaufkraft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kaufkraft>.

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