Kautel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKau-tel (computergeneriert)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kautel f. ‘Vorkehrung, Vorbehalt, Absicherung’, entlehnt (16. Jh.) aus lat. cautēla ‘Vorsicht, Sicherstellung’; abgeleitet von lat. cautus Part.adj. ‘vorsichtig, sichergestellt’, Part. Perf. zu lat. cavēre ‘sich vorsehen, sich hüten’.

Thesaurus

Jura
Synonymgruppe
Artikel · ↗Beschränkung · ↗Einschränkung · Kautel · ↗Verpflichtung · ↗Versteckspiel · ↗Vorbehalt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch in der Vergangenheit war diese Kautel großzügig ausgelegt worden.
Die Zeit, 16.11.1984, Nr. 47
Der dritte Bruder, Kautel genannt, wurde mir einer der liebsten Jugendfreunde.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 2951
Zitationshilfe
„Kautel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kautel>, abgerufen am 19.08.2019.

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