Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kennmarke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kennmarke · Nominativ Plural: Kennmarken
Aussprache 
Worttrennung Kenn-mar-ke
Wortzerlegung kennen Marke
eWDG

Bedeutung

Marke, die durch eine aufgeprägte Aufschrift oder Bezifferung Auskunft über deren Träger gibt
Beispiel:
die Kennmarke des Kriminalpolizisten, Soldaten

Verwendungsbeispiele für ›Kennmarke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf der Rückseite der Kennmarke sind oben und unten noch je sechs Felder. [Die Zeit, 30.09.1966, Nr. 40]
Überhaupt scheinen sich die Kennmarken in rascher Umwertung zu befinden. [Die Zeit, 12.12.1986, Nr. 51]
Aber der kräftige Männerbart ist keineswegs nur eine Kennmarke der Revolutionäre. [Die Zeit, 24.10.1969, Nr. 43]
Ich habe mich dafür entschieden, zumindest Teile der alten Substanz als eine Art Kennmarke stehen zu lassen. [Süddeutsche Zeitung, 02.07.1999]
Die Abwehr der Musen durch den christlichen Dichter ist von Anfang an kaum etwas anderes als Kennmarke korrekter kirchlicher Gesinnung. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 238]
Zitationshilfe
„Kennmarke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kennmarke>.

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