Keramik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Keramik · Nominativ Plural: Keramiken
Aussprache
WorttrennungKe-ra-mik
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungkeramisch-ik
Wortbildung mit ›Keramik‹ als Erstglied: ↗Keramiker  ·  mit ›Keramik‹ als Letztglied: ↗Bandkeramik · ↗Buckelkeramik · ↗Elektrokeramik · ↗Feinkeramik · ↗Grobkeramik · ↗Metallkeramik · ↗Schnurkeramik
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Erzeugnis aus gebranntem Ton
Beispiele:
eine hübsche chinesische Keramik
die künstlerische Gestaltung der Keramiken
Keramiken in schlichter Form und reizvollen Motiven
2.
nur im Singular
Gesamtheit von 1
Beispiel:
eine Ausstellung glasierter Keramik
3.
nur im Singular
Technik von 1
Beispiel:
in der Keramik arbeiten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Keramik · Keramiker · keramisch
Keramik f. ‘Technik zur Herstellung von Gegenständen aus gebranntem Ton, Ton-, Töpferware’ wird im 19. Jh. aus gleichbed. frz. céramique entlehnt. Die Bezeichnung stammt aus griech. keramikḗ (téchnē) (κεραμικὴ τέχνη) ‘Töpferkunst’, das Adj. keramikós (κεραμικός) ‘irden, tönern, zur Töpferei gehörig’ ist eine Ableitung von griech. kéramos (κέραμος) ‘Töpfererde, Ziegel, Ziegeldach, Tongefäß, Topf, Krug’. Keramiker m. keramisch Adj. (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Keramik · ↗Steingut · ↗Tonware · ↗Töpferware
Unterbegriffe
  • Kreto-Minoische Keramik · Minoische Keramik

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bemalung Bremsscheibe Bronze Fayence Fliese Glas Grafik Holz Kalligraphie Kunsthandwerk Kunststoff Lackarbeit Malerei Metall Metallarbeit Möbel Plastik Porzellan Pulvermetallurgie Schmuck Silber Silberschmuck Skulptur Textil Textilie bemalt faserverstärkt figürlich glasiert verziert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Keramik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Forschern ist es gelungen Polymere mit Eisen zu einer magnetischen Keramik zu vereinen.
Die Welt, 02.03.2000
Innerhalb der nächsten zehn Jahre produzierte er Tausende von Keramiken.
Der Tagesspiegel, 12.10.1998
Diese regionalen Kulturen unterscheiden sich durch den Stil ihrer polychromen Keramik.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 6100
Unter den sonstigen Fertigkeiten müssen wir noch einer vielseitigen Keramik gedenken.
Trimborn, Hermann: Das präkolumbische Amerika. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 7737
Auf dem flachen Land setzte sich die mykenische Keramik aber teilweise erst sehr spät durch.
Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 23094
Zitationshilfe
„Keramik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Keramik>, abgerufen am 17.09.2019.

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