Kerkerstrafe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKer-ker-stra-fe
WortzerlegungKerkerStrafe
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet Strafe, die in Kerkerhaft besteht
Beispiel:
eine Kerkerstrafe erhalten, verbüßen

Typische Verbindungen
computergeneriert

langjährig lebenslänglich verurteilen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kerkerstrafe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gail wurde zu einer hohen Kerkerstrafe verurteilt, von der er runde zehn Jahre verbüßt hat.
Die Zeit, 05.04.1974, Nr. 15
Im Ritz Carlton ist es bei Kerkerstrafe verboten, für Gäste nicht ansprechbar zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 10.01.2004
Ein Dritter namens Lambert wurde zu lebenslänglicher Kerkerstrafe verurteilt und starb einige Jahre später.
Dankbaar, W. F.: Vo(e)s. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 43802
Spezialagenten und Gewohnheitsbanditen, ebenso Personen, welche obengenannten Gegenrevolutionären behilflich sind oder solche verbergen, werden ebenfalls mit dem Tode oder mit längeren Kerkerstrafen bestraft.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1950]
Von den 12 Angeklagten wurden 10 des Hochverrats schuldig erkannt und zu schweren Kerkerstrafen von 3 Monaten bis 2½ Jahren verurteilt.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 03.03.1937
Zitationshilfe
„Kerkerstrafe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kerkerstrafe>, abgerufen am 15.11.2019.

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