Kescher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Keschers · Nominativ Plural: Kescher
Aussprache
WorttrennungKe-scher
Wortbildung mit ›Kescher‹ als Grundform: ↗keschern
eWDG, 1969

Bedeutung

Netz mit Rahmen und Griff zum Fang von Fischen, Insekten
Beispiele:
Schmetterlinge mit dem Kescher fangen
Er stieß den Kescher ins Wasser und riß die Beute in den Fährkahn [Tageszeitung1954]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kescher m. ‘Fischernetz’ an einer Stange (16. Jh.), vornehmlich verbreitet in omd. und nordd. Mundarten, vgl. Kescher, Käscher, Ketscher, mnd. kesser, nd. Kesser, Ketzer, Ketscher; vielleicht verwandt mit engl. catcher. Weitere Herkunft unbekannt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Kescher · Käscher
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fisch Netz Wasser einfangen fangen fischen zappeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kescher‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zuerst fängt man die Tiere ein, ganz vorsichtig mit einem Kescher.
Süddeutsche Zeitung, 27.11.2002
Jeden Montag angelt sich der Platzwart die Bälle mit einem Kescher.
Bild, 24.10.2001
Offenkundig bringen aber auch die Kescher der Spionageabwehr etwas ein.
Die Zeit, 01.04.1988, Nr. 14
Es empfiehlt sich also, außer dem Kescher auch ein Gaff mitzuführen.
Zeiske, Wolfgang: Angle richtig!, Berlin: Sportverl. 1974 [1959], S. 165
Der Raubfisch durchlöcherte dabei mit seinen Zähnen den Kescher der Jungen.
Die Welt, 11.08.2004
Zitationshilfe
„Kescher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kescher>, abgerufen am 14.11.2019.

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