Kettenladen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKet-ten-la-den
WortzerlegungKetteLaden
eWDG, 1969

Bedeutung

Laden, der zu einer Reihe von Geschäften derselben Firma gehört, mit einheitlicher Warenbelieferung und billigen Preisen
Beispiele:
die Monopolisierung des Handels durch Kettenläden
Die andern Kettenläden waren eine starke Konkurrenz [BrechtDreigroschenroman122]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schließlich der Mut eines Wirtes, in seinen schlichten Kettenläden eine Küche anzubieten, die nichts weniger als hoch verfeinert genannt werden kann.
Die Zeit, 17.09.2001, Nr. 38
Kettenläden, Supermärkte und Kaufhäuser schießen wie Pilze aus der Erde.
Wochenpost, 29.08.1965
So seien in einer Reihe von Kettenläden in der südlichen Peripherie Dosengerichte und Reis knapp geworden.
konkret, 1991
Bis er seinen Sohn mit lebensgefährlichem Herzflimmern auf der Intensivstation wiederfindet - vergiftet von einer Tasse Billigkaffee aus einem Kettenladen.
Die Welt, 19.11.2005
In Argentinien besitzt die Familie Rockefeller außer den während des Besuches in Flammen aufgegangenen 14 Kettenläden weitere 20 Großunternehmen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1969]
Zitationshilfe
„Kettenladen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kettenladen>, abgerufen am 23.03.2019.

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