Kiemenspalte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKie-men-spal-te
WortzerlegungKiemeSpalte
eWDG, 1969

Bedeutung

Spalte zwischen den Kiemen, durch die das Wasser wieder nach außen gelangt
Beispiel:
die Kiemenspalten öffnen, schließen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bereits bei den ältesten fossil erhaltenen Fischen finden wir verschiedene Zahlen von Kiemenspalten.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 184
Bei allen diesen Formen bietet jede einzelne Kiemenspalte nur eine kleine Oberfläche und die große Atemfläche kommt durch die bedeutende Zahl der Spalten zustande.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 359
Der Fisch zieht durch das Maul Wasser ein und stößt es durch die Kiemenspalten aus.
Zeiske, Wolfgang: Angle richtig!, Berlin: Sportverl. 1974 [1959], S. 66
Beim ganz jungen Amphioxus münden die vorn zuerst gebildeten Kiemenspalten direkt nach außen.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 236
Zitationshilfe
„Kiemenspalte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kiemenspalte>, abgerufen am 15.10.2018.

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