Kimono, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kimonos · Nominativ Plural: Kimonos
Aussprache
WorttrennungKi-mo-no
HerkunftJapanisch
Wortbildung mit ›Kimono‹ als Erstglied: ↗Kimonobluse · ↗Kimonoschnitt · ↗Kimonoärmel
eWDG, 1969

Bedeutung

langes japanisches Gewand mit weiten, angeschnittenen Ärmeln
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kimono m. ‘langes Gewand mit weiten, angeschnittenen Ärmeln’, Übernahme (19. Jh.) von japan. kimono ‘Gewand, Kleid’, eigentlich ‘Zeug zum Anziehen’, vgl. japan. ki-ru ‘anziehen’ und mono ‘Sache’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dame Farbe Geisha Japaner Japanerin Kleid Pantoffel Seide antik anziehen bestickt bunt farbenprächtig japanisch kostbar prächtig rot schlüpfen schwarz seiden traditionell tragen vorführen weiß Ärmel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kimono‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Angestellten der Verwaltung tanzen tapfer in Kimonos durch den strömenden Regen.
Die Zeit, 07.09.2009, Nr. 36
Dann zieht er seinen grauen Kimono an und kocht Tee.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2002
Ich bin trotzdem geneigt, die größere Wirkung dem Kimono beizulegen.
Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 250
Ihr Kimono hing nicht am Haken, die Schlafzimmertür war zu.
Suter, Martin: Lila, Lila, Zürich: Diogenes 2004, S. 281
Er schlug den Kimono noch weiter zurück, wies ihr die nackte Brust.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 331
Zitationshilfe
„Kimono“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kimono>, abgerufen am 13.12.2018.

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