Kindbettfieber, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKind-bett-fie-ber
WortzerlegungKindbettFieber
eWDG, 1969

Bedeutung

nach der Geburt auftretende, mit Fieber verbundene Infektion der Gebärmutterhöhle
Beispiel:
Kindbettfieber bekommen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ursache

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kindbettfieber‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Außer Zeichen von Kindbettfieber hatte ich dann auch so ziemlich alle Symptome selbst entlegenster Leiden.
Süddeutsche Zeitung, 11.05.1996
In derselben Nacht gebar ich ein Mädchen und lag danach an die sechs Wochen im Kindbettfieber.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 17073
Die gefährlichste und auch heute noch nicht seltene Erscheinung ist das Wochenbettfieber, Kindbettfieber.
Waegner, Martin u. Thomasius, Erich: Zeugung, Entwicklung und Geburt des Menschen. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1933], S. 421
So erklärt sich das häufige Eitern von Kratzwunden, das Wundfieber und das so gefährliche Kindbettfieber.
o. A.: Heumann-Heilmittel, o. O.: [1936], S. 120
Es ist gelungen, die Gefahren des Kindbettfiebers und anderer Komplikationen zu bannen und die Kindersterblichkeit zu senken.
Wölfl, Norbert: Die wiedergefundene Zärtlichkeit, Genf u. a.: Ariston 1995 [1983], S. 179
Zitationshilfe
„Kindbettfieber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kindbettfieber>, abgerufen am 07.12.2019.

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