Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kinderbewahranstalt, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kinderbewahranstalt · Nominativ Plural: Kinderbewahranstalten
Aussprache 
Worttrennung Kin-der-be-wahr-an-stalt
Wortzerlegung Kind Bewahranstalt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Einrichtung in einem Gebäude, Heim zur Betreuung und Erziehung von (Klein-)‍Kindern sozial schwacher, notleidender Bevölkerungsschichten

Verwendungsbeispiele für ›Kinderbewahranstalt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber bald wurden andere Reden gehalten: die gute Zeit sei vorbei, dies sei keine Kinderbewahranstalt, jetzt müsse ein neuer Wind wehen. [Die Zeit, 12.10.1962, Nr. 41]
Die ÖRA in dem Gebäude der ehemaligen Kinderbewahranstalt ist eine der wenigen Möglichkeiten, direkt einem Richter zu begegnen. [Die Welt, 24.03.2005]
Dafür gab es aber von Anfang an eine damals sogenannte Kinderbewahranstalt, eine Gemeindepflegestation und eine Volksbibliothek im Gemeindehaus. [Süddeutsche Zeitung, 30.04.1997]
Eine Villa an der Westendstraße wurde gekauft und beherbergte neben der Kinderbewahranstalt und dem Hort eine Tageskrippe und ein Altenheim. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.1994]
Schon 1910 entstand die sogenannte Kinderbewahranstalt St. Benno, die "Kinder vor den Gefahren der Straße bewahren" sollte. [Süddeutsche Zeitung, 20.10.1999]
Zitationshilfe
„Kinderbewahranstalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kinderbewahranstalt>.

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