Kindergeplärr, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kindergeplärr(e)s · wird nur im Singular verwendet
Nebenform Kindergeplärre · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kindergeplärres · wird nur im Singular verwendet
Aussprache [ˈkɪndɐgəˌplɛʁ] · [ˈkɪndɐgəˌplɛʀə]
Worttrennung Kin-der-ge-plärr ● Kin-der-ge-plär-re
Wortzerlegung KindGeplärr
eWDG und ZDL

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend von Kindern besonders durch Weinen verursachter Lärm
Beispiele:
lautes Kindergeplärre, KindergeplärrWDG
Dass Kindergeplärre die oftmals dünnen Wände in Wohnhäusern leicht durchdringt, wissen viele Deutsche aus leidvoller Erfahrung. [Die Welt, 14.07.2012]
Kindergeplärre nervt. Nicht nur Menschen, sondern auch Schimpansen. Das liegt in der Natur der Primaten, wie englische Forscher herausgefunden haben. [Neue Zürcher Zeitung, 15.03.2009]
Kindergeplärr übertönt Radiogequäke und die Kakophonie dutzender Fernseher, die ununterbrochen laufen. [Süddeutsche Zeitung, 04.02.2006]
Entnervt von Hundegebell und Kindergeplärr, schrieb Kurt Tucholsky im Jahre 1927: »Lieber Gott, gib mir den Himmel der Geräuschlosigkeit … gib mir die Ruhe, die Lautlosigkeit und die Stille. Amen.« [Der Spiegel, 24.04.1978, Nr. 17]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„Kindergeplärr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kindergepl%C3%A4rr>, abgerufen am 17.05.2021.

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