Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kinderglaube, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Nebenform Kinderglauben
Worttrennung Kin-der-glau-be ● Kin-der-glau-ben
Wortzerlegung Kind Glaube
eWDG

Bedeutung

siehe auch Kindergemüt
Beispiele:
ein naiver, frommer Kinderglaube
sich [Dativ] seinen reinen Kinderglauben bewahren
abwertend, übertragen kritikloser Glaube
Beispiel:
und die Welt ist dunkel noch von Unwissenheit und Kinderglauben [ KlabundBracke126]

Typische Verbindungen zu ›Kinderglaube‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Kinderglaube‹ und ›Kinderglauben‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kinderglaube‹, ›Kinderglauben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wahrscheinlich habe ich deshalb, weil dieser Kinderglaube noch immer in mir lebendig war, gebetet. [Der Tagesspiegel, 09.02.2003]
Natürlich kann alles noch schlimmer kommen, aber zu hoffen, dass derjenige, der die Tragödie zu verantworten hat, sie zum Guten wenden kann, ist ein Kinderglaube. [Die Zeit, 07.09.2007, Nr. 37]
Nur gerade am Tage einer Präsidentenwahl wäre es ein Kinderglaube zu meinen, das vollbringe einer alleine. [Bild, 03.11.2004]
Der Kinderglaube, der in diesen Wochen und Monaten so fundamental enttäuscht wird, reichte tiefer. [Der Tagesspiegel, 01.09.2002]
Genau so ist der Kinderglaube an den aufgeklärten Kapitalismus verfasst, und in Zeiten der Prosperität scheint er vielfach bestätigt. [Der Tagesspiegel, 01.09.2002]
Zitationshilfe
„Kinderglaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kinderglaube>.

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