Kinderglaube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Kinderglauben · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungKin-der-glau-be ● Kin-der-glau-ben
WortzerlegungKindGlaube
eWDG, 1969

Bedeutung

siehe auch Kindergemüt
Beispiele:
ein naiver, frommer Kinderglaube
sich [Dativ] seinen reinen Kinderglauben bewahren
abwertend, übertragen kritikloser Glaube
Beispiel:
und die Welt ist dunkel noch von Unwissenheit und Kinderglauben [KlabundBracke126]

Typische Verbindungen
computergeneriert

bewahren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kinderglauben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wahrscheinlich habe ich deshalb, weil dieser Kinderglaube noch immer in mir lebendig war, gebetet.
Der Tagesspiegel, 09.02.2003
Natürlich kann alles noch schlimmer kommen, aber zu hoffen, dass derjenige, der die Tragödie zu verantworten hat, sie zum Guten wenden kann, ist ein Kinderglaube.
Die Zeit, 07.09.2007, Nr. 37
Nur gerade am Tage einer Präsidentenwahl wäre es ein Kinderglaube zu meinen, das vollbringe einer alleine.
Bild, 03.11.2004
In vielen Antworten des Gelehrten schwingt ein tiefer, anrührender Kinderglaube.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2000
Dieser Kinderglaube, verwurzelt in Fabeln und Lebensberichten der alten Lateiner, war mit ihrem Erwachsenwerden nicht brüchig, eher zu einer Glaubensgewißheit geworden.
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 14
Zitationshilfe
„Kinderglaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kinderglaube>, abgerufen am 18.04.2019.

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