Kinderkriegen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kinderkriegens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKin-der-krie-gen
formal verwandt mitkriegen1
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich das Gebären von Kindern
übertragen
Beispiel:
saloppdas ist zum Kinderkriegen (= zum Verzweifeln)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anreiz Heirat Heiraten Lust Privatsache Zeitpunkt animieren aufschieben fördern nachdenken unattraktiv verschieben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kinderkriegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sollten Frauen nur auf dem Weg des Kinderkriegens erwachsen werden können?
Der Tagesspiegel, 28.07.2002
Nein, wir sind einfach aus der Zeit des Kinderkriegens raus.
Bild, 09.01.1999
Sexuelle Freiheit der Frau ist abzulehnen wegen des sonst pausenlosen Kinderkriegens.
Die Zeit, 20.11.1952, Nr. 47
Für Hella und mich war dies ein Anlaß, das Problem des Kinderkriegens auszuforschen.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 39
Die über Abtreibung und Sterilisation entscheiden, über die »richtige« Art der Verhütung und des Kinderkriegens.
konkret, 1982
Zitationshilfe
„Kinderkriegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kinderkriegen>, abgerufen am 08.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Kinderkrieg
Kinderkreuzzug
Kinderkreme
Kinderkrem
Kinderkrankheit
Kinderkriminalität
Kinderkrippe
Kinderkutsche
Kinderlachen
Kinderladen