Kinderschrift, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungKin-der-schrift (computergeneriert)
WortzerlegungKindSchrift
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

für ein Kind charakteristische, unausgeprägte Schrift

Typische Verbindungen
computergeneriert

krakelig ungelenk

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kinderschrift‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und in der Tat liegt dort schon ein Brief in ungelenker Kinderschrift.
Der Tagesspiegel, 08.12.2001
Tatsächlich ergeben sich bei der Deutung von Kinderschriften besondere Probleme.
Die Zeit, 10.08.1950, Nr. 32
Ich achtete jetzt erst im Vergleichen auf die Schrift, eine enge reinliche Schrift, eine Kinderschrift, ich meine rein, nicht reinlich.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 20
Verzweifelt saß er am Wohnzimmertisch, schrieb in seiner Kinderschrift an den Staatsanwalt.
Bild, 09.08.2003
Gabriel saß auf dem Bett, in dem Gonzague Maris zu schlafen pflegte, und starrte auf die zittrigen Züge der Kinderschrift.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 45
Zitationshilfe
„Kinderschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kinderschrift>, abgerufen am 19.04.2019.

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