Kinderzeichnung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kinderzeichnung · Nominativ Plural: Kinderzeichnungen
Worttrennung Kin-der-zeich-nung
Wortzerlegung KindZeichnung
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Eine Kinderzeichnung. Typische Merkmale sind unter anderem die unruhige Linienführung oder die Tendenz zur geometrischen Vereinfachung.
Eine Kinderzeichnung. Typische Merkmale sind unter anderem die unruhige Linienführung oder die Tendenz zur geometrischen Vereinfachung.
(atimedia, CC0)
von einem Kind gefertigte Zeichnung
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: eine naive, bunte Kinderzeichnung
in Präpositionalgruppe/-objekt: eine Ausstellung, Sammlung von Kinderzeichnungen
Beispiele:
Auf dem Bild »Arena« zieht sich eine riesige, ornamentale Patchworkspirale um den magisch rot-glühenden Bildmittelpunkt – eine Manege mit Tierfiguren und einem Jongleur, der einer naiven Kinderzeichnung entsprungen sein könnte. [Berliner Zeitung, 24.03.2001]
Drinnen […] einige bunte Plakate, ein Kruzifix vorne an der Wand, daneben Bilder von Heiligen und mit Bunstift gemalte Bilder von Kindern, die biblische Szenen darstellen. Die Heiligenbilder wurden abgenommen, die Kinderzeichnungen blieben. [Die Zeit, 09.11.2013, Nr. 20]
Die vom Institut für Kulturforschung […] veranstaltete Ausstellung russischer Kinderzeichnungen aus den Heimen der Internationalen Arbeiterhilfe soll zu einem dauernden Archiv ausgestaltet werden. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 14.03.1924]
Der Mangel an Perspektive in Kinderzeichnungen wird von Kindern gar nicht empfunden. [Spengler, Oswald, Der Untergang des Abendlandes, Wien: Braumüller 1918, S. 220]
Gattungsname für die von Kindern gefertigten Zeichnungen
Grammatik: nur im Singular
Beispiele:
Neben der afrikanischen und ozeanischen Kunst, neben der Volkskunst, der naiven Malerei und der Kinderzeichnung ist die Kunst der Geisteskranken eine der großen Inspirationsquellen der Moderne. [Süddeutsche Zeitung, 24.09.1997]
Deshalb widmete er sich ausgiebig den Fragen der Kunsterziehung und der Kinderzeichnung sowie den Funktionen der Kunst in der Gesellschaft. [o.A., R, in: Harald Olbrich (Hg.), Lexikon der Kunst Band 1: R – Stad, Leipzig: Seemann 1994, S. 27717]
Die Erzählrequisiten wirken nicht selten ein bißchen mühsam, geradezu artifiziell[…]. Die Schwarz-Weiß-Illustrationen […] bemühen sich um eine naive Geste, hantieren mit folkloristischen und Elementen der Kinderzeichnung, werfen sich gern ins historisierende Kostüm[…]. [Die Zeit, 08.04.1977, Nr. 15]

Typische Verbindungen zu ›Kinderzeichnung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kinderzeichnung‹.

Zitationshilfe
„Kinderzeichnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kinderzeichnung>, abgerufen am 28.05.2020.

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