Kindesmisshandlung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kindesmisshandlung · Nominativ Plural: Kindesmisshandlungen
WorttrennungKin-des-miss-hand-lung
WortzerlegungKindMisshandlung
Ungültige SchreibungKindesmißhandlung
Rechtschreibregeln§ 2
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Misshandlung, böswillige Vernachlässigung, das Quälen eines Kindes durch die Eltern, den Vormund o. Ä.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wenn ich nur das für ein Baby tun würde, wäre es Kindesmisshandlung.
Die Zeit, 21.09.2012, Nr. 39
Wir wissen es auch aus den Kindesmisshandlungen in unserem Land.
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2004
Der Vater war entsetzt, zeigte seine geschiedene Frau an - wegen Kindesmißhandlung.
Bild, 29.09.1997
Doch Kindesmißhandlung, vor allem in der verschleierten Form seelischer Brutalität, kommt häufig vor.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 146
Sexueller Missbrauch lässt sich folglich auch als Form struktureller Gewalt im Eltern-Kind-Verhältnis und als besonders schwerwiegende Form der Kindesmisshandlung definieren.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: sexueller Missbrauch. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 15633
Zitationshilfe
„Kindesmisshandlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kindesmisshandlung>, abgerufen am 16.07.2019.

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