Kismet, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kismets · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKis-met (computergeneriert)
HerkunftArabisch → Türkisch
eWDG, 1969

Bedeutung

das dem Menschen im Islam angeblich zugeteilte, unabwendbare Schicksal
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kismet n. ‘das zugeteilte, unabwendbare Schicksal’, Übernahme aus dem Islam (19. Jh.) von türk. kismet, aus arab. qismaʰ ‘Zugeteiltes’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Bestimmung · ↗Fatum · ↗Fügung · ↗Geschick · ↗Karma (buddh.) · Kismet (islam.) · ↗Los · ↗Prädestination · ↗Schicksal · ↗Schickung · ↗Vorbestimmung · ↗Vorherbestimmung · ↗Vorsehung · ↗Zufall
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist eben nicht leicht, das Altern als Kismet hinzunehmen.
Süddeutsche Zeitung, 29.12.2001
Sie sollen verstehen, dass sie eine Familie sind, sagt Kismet Eris.
Die Zeit, 10.12.2013, Nr. 50
Wie vom Kismet bestimmt, mußte vorzeitig der Tag kommen, da Friedrich Schlegel nicht wußte, wie er seine Leere füllen sollte.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 09.03.1922
Was hier geschah, war für Herford Kismet, Offenbarung, göttliche Fügung.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 293
Sein 1999 entstandener Erstling "Kismet" drohte trotz positiver Resonanz auf diversen Filmfestivals in der Versenkung zu verschwinden.
Die Welt, 07.02.2001
Zitationshilfe
„Kismet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kismet>, abgerufen am 20.02.2019.

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