Klüngelei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKlün-ge-lei
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend
1.
(dauerndes) Klüngeln; Partei-, Vetternwirtschaft
2.
landschaftlich langsames Arbeiten, Trödeln

Typische Verbindungen
computergeneriert

Korruption

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Klüngelei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die Klüngelei bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ging trotzdem weiter.
Der Tagesspiegel, 29.08.2002
Umso unbefangener kann er jetzt aufräumen mit den politischen Klüngeleien des Stromriesen.
Süddeutsche Zeitung, 21.12.2004
Vor der Wahl waren gegen Scheel kritische Stimmen laut geworden, die ihm Klüngelei vorgeworfen hatten.
Die Zeit, 15.01.2012 (online)
Er hat in der Eurovision die Komponistenverbände abgeschafft, die altbackene Klüngelei hörte auf.
Die Welt, 08.01.2003
Wir haben noch vor unserem Amtsantritt vereinbart, entschlossen und unnachgiebig gegen Klüngelei und Misswirtschaft vorzugehen.
Bild, 03.09.1999
Zitationshilfe
„Klüngelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klüngelei>, abgerufen am 11.12.2019.

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