Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Klüngelei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Klün-ge-lei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend
1.
(dauerndes) Klüngeln; Partei-, Vetternwirtschaft
2.
landschaftlich langsames Arbeiten, Trödeln

Verwendungsbeispiele für ›Klüngelei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die Klüngelei bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ging trotzdem weiter. [Der Tagesspiegel, 29.08.2002]
Umso unbefangener kann er jetzt aufräumen mit den politischen Klüngeleien des Stromriesen. [Süddeutsche Zeitung, 21.12.2004]
Nicht, dass man aus rheinischen Gefilden keine Klüngelei gewohnt war. [Der Tagesspiegel, 26.02.2002]
Wenn der Markt offen und transparent ist, ist mit Klüngeleien wenig auszurichten. [Der Tagesspiegel, 23.03.2002]
Vor der Wahl waren gegen Scheel kritische Stimmen laut geworden, die ihm Klüngelei vorgeworfen hatten. [Die Zeit, 15.01.2012 (online)]
Zitationshilfe
„Klüngelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kl%C3%BCngelei>.

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