Klagelaut, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKla-ge-laut
WortzerlegungKlageLaut
eWDG, 1969

Bedeutung

aus Schmerz geäußerter, klagender Laut
Beispiele:
dumpfe, wilde, heftige Klagelaute von sich geben
die Klagelaute eines kranken Menschen, eines verwundeten Tieres
plötzlich stieß sie einen leichten Klagelaut kurz und leise aus [WerfelVerdi316]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In das anschwellende Klirren und Scheppern mischen sich Klagelaute des heißlaufenden Personals.
Die Zeit, 02.10.1997, Nr. 41
Christoph Homberger verkriecht sich nur hinter einer Uhr und stößt später merkwürdige Klagelaute ins Nichts.
Süddeutsche Zeitung, 04.05.2002
Anders als bei der legendären venezianischen Seufzerbrücke ertönen aber von dem über die Dienerstraße führenden Exemplar sicher keine Klagelaute.
Süddeutsche Zeitung, 11.07.2002
Klagelaute wanden sich aus der Schlucht der Gasse um das Kreuz, das unsichtbar die Erde beherrschte, und verschmolzen oben zu Akkorden der Gnade.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 1033
Ich sah immer nur den kleinen Nobby Stiles, wie er mit den Fäusten auf den Boden trommelte und unterdrückte Klagelaute hervorstieß.
Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 94
Zitationshilfe
„Klagelaut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klagelaut>, abgerufen am 22.08.2019.

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