Klagemauer, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKla-ge-mau-er
WortzerlegungKlageMauer
eWDG, 1969

Bedeutung

Teil der Westmauer des Tempels in Jerusalem, der den Juden als Stätte des Gebets dient

Typische Verbindungen
computergeneriert

Al-Aksa-Moschee Altstadt Beten Betende Felsendom Gebet Gläubiger Grabeskirche Jerusalemer Jude Kölner Dom Papst Plateau Rabbiner Ritze Souveränität Stein Stätte Tempel Tempelberg Viertel Zettel Zugang beten bewerfen errichten jüdisch pilgern sprengen versammeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Klagemauer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ist es nicht allmählich an der Zeit, der Klagemauer den Rücken zu kehren?
Die Welt, 15.06.1999
Wieder andere stehen jeden Tag mit neuen Argumenten an der Klagemauer.
Der Tagesspiegel, 22.05.1998
Denn dort, in der alten Stadt, dort steht die Klagemauer!
Hilsenrath, Edgar: Der Nazi & der Friseur, Köln: Literar. Verl. Braun 1977, S. 391
Die sogenannte Klagemauer, ein 48 Meter langes Stück der westlichen Stützmauer des Tempelbergs, ist eine heilige Stätte der Juden.
o. A. [zb]: Tempelberg. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1990]
Im heutigen Jerusalem erinnert die Klagemauer mit ihren gewaltigen Quaderblöcken an die Aufbauarbeit des Herodes.
Kraus, Hans-Joachim: Israel. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 28776
Zitationshilfe
„Klagemauer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klagemauer>, abgerufen am 15.10.2019.

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