Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Klatschbase, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Klatsch-ba-se
Wortzerlegung Klatsch Base1
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Frau, die gern über abwesende Personen Übles redet, klatscht

Thesaurus

Synonymgruppe
Klatschtante · Tratschtante · wandelnde Bildzeitung  ●  Dorfratschn  bayr. · Klatschbase  veraltet
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Klatschbase‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Worte können aber auch Verheerungen anrichten, wenn nämlich die Sprache von Schwätzern, Schmähern, Spöttern und Klatschbasen mißbraucht wird. [Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22830]
Aber seine Psychologie geht über die einer Klatschbase nie hinaus. [Die Zeit, 08.03.1985, Nr. 11]
Hier überstieg er den Rang der gehobenen Klatschbase und die Position des siebzehntklassigen Schriftstellers. [Süddeutsche Zeitung, 03.09.1994]
Drei Klatschbasen, die sich mit einer Anspielung auf den ersten Satz der Macbeth‑Hexen begegnen, unterhalten sich. [Die Zeit, 24.01.1966, Nr. 04]
Auch war es übertrieben, sie eine gefährliche Klatschbase zu nennen. Ihr höchster Triumph aber war das Gefühl ihrer Geistigkeit. [Die Zeit, 22.07.1948, Nr. 30]
Zitationshilfe
„Klatschbase“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klatschbase>.

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