Klatschbase, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKlatsch-ba-se
WortzerlegungKlatschBase1
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Frau, die gern über abwesende Personen Übles redet, klatscht

Thesaurus

Synonymgruppe
Klatschtante · ↗Tratschtante · wandelnde Bildzeitung  ●  Dorfratschn  bair. · Klatschbase  veraltet
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Worte können aber auch Verheerungen anrichten, wenn nämlich die Sprache von Schwätzern, Schmähern, Spöttern und Klatschbasen mißbraucht wird.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22830
Aber seine Psychologie geht über die einer Klatschbase nie hinaus.
Die Zeit, 08.03.1985, Nr. 11
Hier überstieg er den Rang der gehobenen Klatschbase und die Position des siebzehntklassigen Schriftstellers.
Süddeutsche Zeitung, 03.09.1994
Doch da ist noch die Klatschbase und Nervensäge Hedwig, die alles ungeniert kommentiert, organisiert, dem wehrlosen Patienten keine Zeit zum Grübeln lässt.
Süddeutsche Zeitung, 24.05.2002
Ich bestellte meinen Klienten auf den folgenden Tag Punkt zwölf, wissend, daß er sich um halb elf einfinden werde, mit der Pünktlichkeit aller Klatschbasen.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 993
Zitationshilfe
„Klatschbase“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klatschbase>, abgerufen am 20.08.2019.

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