Klatschsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKlatsch-sucht
WortzerlegungKlatschSucht
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend Sucht, über andere Übles zu reden, zu klatschen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mißgunst Neugier

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Klatschsucht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Neugier und Klatschsucht kleiden sich gern in das Gewand der Teilnahme und Freundschaft.
Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 17
Gehässigkeit, Klatschsucht, Intrigantentum, persönliche Feindschaft, Neid und dumme Zungen, die alles nachplappern, sind meistens die Quellen, die üble Nachreden zusammenbrauen und verbreiten helfen.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 28696
Star-Kult und Spektakel, Unglücksfälle und Familiendramen und was sonst noch menschlicher Anteilnahme, Neugier oder Klatschsucht so sehr zugänglich ist.
Süddeutsche Zeitung, 20.09.1994
Und nicht allein aus Klatschsucht geben wir uns ihm hin.
Die Zeit, 28.12.2009, Nr. 52
In unserem Falle aber beruht die Klatschsucht obendrein noch auf einem naturwissenschaftlichen Phänomen.
Die Zeit, 04.01.1982, Nr. 01
Zitationshilfe
„Klatschsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klatschsucht>, abgerufen am 19.11.2019.

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