Kleckser, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Klecksers · Nominativ Plural: Kleckser
Aussprache
WorttrennungKleck-ser
Wortbildung mit ›Kleckser‹ als Letztglied: ↗Farbenkleckser · ↗Tintenkleckser
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend jmd., der schlecht malt, schreibt
Beispiele:
so ein Kleckser!
Nein, sie hatte keinen Farbenreiber und Kleckser geheiratet [FalladaWolf1,34]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein wirklicher Künstler kommt nicht zum Zuge, nur die Kleckser.
Bild, 01.03.2001
Jedenfalls wird auch das schönste Gemälde von Klecksern durchaus beeinträchtigt.
Süddeutsche Zeitung, 28.08.1995
Seine Teller sind kunstvoll arrangiert, gewiss, aber nie so unsinnig dekoriert, wie das von den Bestäubern und Klecksern mangels anderer Einfälle überall praktiziert wird.
Die Zeit, 06.07.2009, Nr. 27
Einige von ihnen waren erbärmliche Kleckser, andere waren genial – wie Paul Gauguin (1848-1903).
Süddeutsche Zeitung, 09.04.1997
Und selbst wenn 's nur Kleckse sind, dann denken die Kleckser sich gleich 'ne Klecksphilosophie und DIE ist dann die Vorlage.
konkret, 1988
Zitationshilfe
„Kleckser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kleckser>, abgerufen am 16.09.2019.

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