Kleinkram, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKlein-kram
WortzerlegungkleinKram
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Kleinigkeiten, kleine Dinge
Beispiele:
der Kleinkram des Alltags
sich mit Kleinkram abgeben müssen
ein unnützer, banaler, ermüdender Kleinkram
dieser ewige Kleinkram!
die nie verhehlte Freude auch an dem Kleinkrame, dem Handwerkszeuge der wissenschaftlichen Forschung [MehringLessing-Legende282]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ablage Ablagemöglichkeit Alltag Fach Stauraum Wust abgeben abtun alltäglich aufhalten behelligen beschäftigen bürokratisch divers erledigen juristisch kümmern lästig organisatorisch solch sonstig täglich verschwinden überlassen üblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kleinkram‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer große internationale Pläne schmiedete, der hatte eben keine Zeit für den Kleinkram daheim.
Der Tagesspiegel, 16.11.2002
Das ist jetzt wirklich nicht die Zeit für Kleinkram, Frank.
Regener, Sven: Herr Lehmann, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2006 [2001], S. 244
Jede Tat für sich war Kleinkram, aber zusammen läppert es sich.
Bild, 15.10.1998
Möbel aller Stile und aller Kulturen, dicht besetzt mit Bronzen, mit Porzellanen und unendlichem Kleinkram.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 256
Dann waren wie zuvor nur noch der Mond und der Kleinkram der Sterne am Himmel.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 459
Zitationshilfe
„Kleinkram“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kleinkram>, abgerufen am 16.12.2019.

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