Kleinvieh, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kleinvieh(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈklaɪ̯nfiː]
Worttrennung Klein-vieh
Wortzerlegung kleinVieh
Wortbildung  mit ›Kleinvieh‹ als Erstglied: ↗Kleinviehzucht
eWDG, 1969

Bedeutung

Sammelbezeichnung für Geflügel, Ziegen, Schafe, Kaninchen
Beispiele:
sich [Dativ] Kleinvieh halten
salopp, sprichwörtlich Kleinvieh gibt, macht auch Mist (= Kleinigkeiten ergeben dennoch Bedeutendes)

Typische Verbindungen zu ›Kleinvieh‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kleinvieh‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kleinvieh‹

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Das Kleinvieh ist längst abgeschafft, die Sauen sind geschlachtet, und die Hühner wichen der Spezialisierung.
Die Zeit, 22.05.2000, Nr. 21
Soweit möglich versucht der Autofahrer natürlich, vor streunendem Kleinvieh zu bremsen.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 108
Die arabischen Häuptlinge bringen Kleinvieh, aus Saba kommen Balsam, Edelsteine und Gold.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 22881
Kleinvieh macht auch Mist, und in der heutigen Zeit muss man mit jedem Cent rechnen.
Süddeutsche Zeitung, 29.12.2003
Er bewirtschaftet seine paar Morgen, hält sich sein Kleinvieh, schuftet den ganzen Tag und scheffelt das Geld.
Tucholsky, Kurt: Die Geschäftsreisenden. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922]
Zitationshilfe
„Kleinvieh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kleinvieh>, abgerufen am 28.11.2020.

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