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Klick, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Klick‹ als Erstglied: ↗Klickzahl  ·  mit ›Klick‹ als Letztglied: ↗Doppelklick · ↗Mausklick
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Sprachwissenschaft Schnalzlaut
b)
Mausklick
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

klick · klicks · klicken · klickern · (an)klicken · Klick · (Maus)klick · Klicker
klick, klicks Interjektion schallnachahmend für einen helltönenden Knacklaut, für metallisches Klingen, für den Klang beim Anstoßen der Gläser. Dazu die Wortgruppe klicken Vb. ‘hell und kurz klingen, knacken, mit der Peitsche knallen, ticken, knipsen, einschnappen, beflecken’ (16. Jh.), mhd. zerklicken ‘mit leichtem Knall bersten’, nl. klikken, engl. to click; iterativ klickern Vb. ‘knacken, mit Kugeln spielen’ (18. Jh.); (an)klicken Vb. ‘eine (Maus-, Computer)taste antippen’ (20. Jh.); Klick m. ‘helltönender, metallisch klingender Schall, Schlag, Klecks, Fleck’, bildlich ‘Makel’ (16. Jh.), engl. click; (Maus)klick m. ‘leichte Berührung der (Maus)taste am Computer’ (20. Jh.); Klicker m. ‘Murmel, Spielkugel’, die beim Zusammenstoß mit einer anderen klick macht (17. Jh.).

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Injektiv · Klick · Klicklaut · Schnalz · ↗Schnalzlaut
Oberbegriffe
Synonymgruppe
(das) Klicken · (ein) Klick · Klickgeräusch · ↗klick
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Klick‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Klick‹.

Verwendungsbeispiele für ›Klick‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch es fehlt allzu oft der entscheidende Klick des Nutzers.
Die Zeit, 22.06.2012 (online)
Wenn Sie aufgefordert werden, persönliche Daten anzugeben, können Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "Abbrechen" verlassen.
Die Welt, 16.07.2001
Nach den ersten Klicks gebe ich die Hoheit über die Maus ab.
Der Tagesspiegel, 12.11.2000
Zwei Jahre hatte er sich vergeblich bemüht, da machte es "plötzlich Klick im Kopf".
Süddeutsche Zeitung, 07.08.1998
Sein Traumbild schien ihm schrecklicher als diese mörderischen Augenblicke, diese Zehntelsekunde Belichtungszeit, weder Leben noch Tod, nur eine hauchdünne Zeitspanne, ein Klick, dazwischen.
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 151
Zitationshilfe
„Klick“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klick>, abgerufen am 12.05.2021.

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