Klimperei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Klimperei · Nominativ Plural: Klimpereien
Aussprache
WorttrennungKlim-pe-rei
Wortzerlegungklimpern-ei
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend (fortwährendes) Klimpern
Beispiel:
ich kann die Klimperei nicht mehr anhören
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

klimpern · Klimperei · Klimperkasten
klimpern Vb. ‘gedankenlos, stümperhaft auf einem Instrument (besonders Klavier) spielen, helle metallische Klänge erzeugen oder von sich geben’, lautnachahmende Bildung (17. Jh.) für das Erzeugen oder Ertönen von hellen Geräuschen, vgl. ähnliche Bildungen wie klempern (s. ↗Klempner), klampern, klampfern (s. ↗Klampfe). In abschätzigem Sinne Klimperei f. (18. Jh.) und Klimperkasten m. ‘(altes, abgenutztes) Klavier’ (19. Jh.).

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hilsdorf läßt zu Beginn Paolo Conte einspielen; den Abend begleiten zwei Lautenspieler, die sich zwischen Musik und Klimperei nicht so recht entscheiden mögen.
Süddeutsche Zeitung, 29.10.1997
Zitationshilfe
„Klimperei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klimperei>, abgerufen am 17.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Klimmzug
klimmen
Klimme
Klimbim
Klimazone
Klimpergeld
Klimperkasten
Klimperkiste
klimperklein
klimpern