Klon, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache  [kloːn]
Wortbildung  mit ›Klon‹ als Erstglied: ↗klonieren  ·  mit ›Klon‹ als Grundform: ↗klonen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Biologie durch Klonen entstandenes Lebewesen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Klon · klonen
Klon m. durch ungeschlechtliche Vermehrung entstandene erbgleiche Nachkommenschaft, Entlehnung (20. Jh.) von gleichbed. engl. clone, zuvor ‘Pflanze aus ungeschlechtlicher Vermehrung’ (um 1900), einer gelehrten Übernahme von griech. klōn (κλών) ‘Schößling, Zweig, Sproß’. klonen Vb. ‘genetisch identische Kopien von Lebewesen künstlich herstellen’ (20. Jh.), engl. to clone.

Thesaurus

Synonymgruppe
Abbild · ↗Ebenbild · Klon
Synonymgruppe
Abbild · ↗Doppelgänger · ↗Ebenbild  ●  ↗(jemandes) Abziehbild  ugs. · Klon  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Klon‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Klon‹.

Verwendungsbeispiele für ›Klon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Mutter trägt das "Original" aus, der Klon wird tiefgefroren.
Die Welt, 04.07.2001
Klonen könne dabei helfen, unfruchtbaren Paaren zu genetisch eigenen Kindern zu verhelfen, sagt er.
Der Tagesspiegel, 02.07.2001
Dadurch wurde es so viel leichter, das altmodische Tabu, keine menschlichen Klone, hinwegzufegen!
Kerner, Charlotte: Blueprint Blaupause, Weinheim: Beltz & Gelberg 1999, S. 0
Sie haben vorhin gesagt, das Experiment von Hall sei erst die allersimpelste Form von Klonen.
Der Spiegel, 01.11.1993
Das Wort Klon stammt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich soviel wie "Zweig“.
o. A. [how]: Klonen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1998]
Zitationshilfe
„Klon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Klon>, abgerufen am 01.12.2020.

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