Knospung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKnos-pung (computergeneriert)
Wortzerlegungknospen-ung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Knospen
2.
Biologie ungeschlechtliche Vermehrung bei verschiedenen niederen Lebewesen, bei der sich Auswüchse abschnüren u. ein neues Lebewesen bilden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fortpflanzung Teilung vermehren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Knospung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach unserer Begrenzung von Knospung auf Vorgänge mit differentiellem Wachstum ist das jedoch nicht angängig.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 629
Auch sie bilden durch Knospung Stöcke von oft großer Ausdehnung.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 92
Hiermit fehlt nicht nur die Quelle, aus der die Regeneration schöpft, sondern zugleich die Quelle für die ungeschlechtliche Fortpflanzung durch Teilung oder Knospung.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 223
Das Skelett, das aus hornartiger oder kalkartiger Masse besteht, wächst durch Knospung dauernd weiter und zeichnet sich durch eine große Mannigfaltigkeit in seiner Form aus.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 316
In diesem Falle ist die Knospung eine Antwort auf die veränderten Umweltsbedingungen und hat die biologische Bedeutung einer Fluchtreaktion (reaktive Knospung).
Grell, Karl G.: Protozoologie, Berlin u. a.: Springer 1956, S. 82
Zitationshilfe
„Knospung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Knospung>, abgerufen am 17.11.2019.

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