Knotenstock, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKno-ten-stock
WortzerlegungKnotenStock1
eWDG, 1969

Bedeutung

Stock mit verdickten Auswüchsen
Beispiel:
ein Knotenstock ... mit eiserner Bergspitze gehärtet, schwer in der Hand [St. ZweigNovellen2,409]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man sieht ihn von hinten, mit Knotenstock, er verschwindet gerade im Wald.
Die Zeit, 15.06.1979, Nr. 25
Zu den wichtigsten Utensilien gehört der Knotenstock, der oft vom Vater stammt und auf den Sohn und den Enkel vererbt wird.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 100
Es waren drei Wächter mit Försterbärten, Knotenstöcken und hohen, himmelblauen Schirmmützen.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 960
Aus den drei Bänden der nun vollständigen Gesamtausgabe steigt ein dreidimensionaler Johann Gottfried Seume mit Knotenstock und Seehundfelltornister.
Süddeutsche Zeitung, 07.02.2003
Begrüßt wird man von Johann Christian Reinharts Zeichnung des Wanderers mit Tornister und Knotenstock.
Die Welt, 09.07.2005
Zitationshilfe
„Knotenstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Knotenstock>, abgerufen am 21.11.2019.

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