Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kohlepapier, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kohlepapiers · Nominativ Plural: Kohlepapiere
Aussprache 
Worttrennung Koh-le-pa-pier
Wortzerlegung Kohle Papier
eWDG

Bedeutung

dünnes Papier, das auf einer Seite mit einer schwarzen Farbschicht bedeckt ist, die sich durch Druck überträgt, sodass gleichzeitig mit dem handgeschriebenen oder maschinengeschriebenen Original Kopien hergestellt werden können
Beispiel:
das Kohlepapier einlegen

Thesaurus

Synonymgruppe

Verwendungsbeispiele für ›Kohlepapier‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die Belege hatten sie Kohlepapier aus der ehemaligen DDR benutzt. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.2000]
Wir nehmen einen Bogen dünnen Papiers, legen darauf einen Bogen Kohlepapier und decken es mit Normalpapier ab. [Die Zeit, 02.11.1973, Nr. 45]
Nach Beseitigung des Millimeter‑Fehlers warnt die hessische Lotterie‑Treuhandgesellschaft auch nicht mehr vor Kohl, sondern bittet höflich darum, das Kohlepapier nicht zu entfernen. [Die Zeit, 16.07.1976, Nr. 30]
Die Frau winkte freundlich nach dem blankgesessenen Stuhl und spannte Formulare mit Kohlepapier ein. [Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 324]
Er tippte beim Schreiben auf Kohlepapier einen Durchschlag mit, ließ die einseitig beschriebenen Blätter vorne und hinten mit einem schwarzen Papprücken zusammenkleben, fertig. [Die Zeit, 21.07.2008, Nr. 29]
Zitationshilfe
„Kohlepapier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kohlepapier>.

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