Kohlstrunk, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKohl-strunk
WortzerlegungKohlStrunk
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Strunk des Kohls
2.
abwertend schlecht gediehener Kohl
Beispiel:
auf dem Beet standen nur ein paar Kohlstrünke

Verwendungsbeispiele für ›Kohlstrunk‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb suchten die Menschen im Wald Pilze, essbare Blätter oder Überreste wie Kohlstrünke und rührten diese zu einem "ungenießbaren Magenfüller" zusammen.
Bild, 17.04.2001
Endlich schlich sie noch mit der Taschenlampe in den Garten zum Komposthaufen, um die Eierschalen unter Kohlstrünken, fauligen Kartoffeln zu vergraben.
Rasp, Renate: Ein ungeratener Sohn, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1967, S. 78
Zuerst scheppert der Bus durch eine düstere hochmoorartige Hügellandschaft, und bis zum Horizont stehen mannshohe Kohlstrünke, silbergrüne Knubbelpalmen.
Die Zeit, 02.11.1973, Nr. 45
Nun nächtigt sie mit Bruder und Schwester in deren Krankenzimmer, kocht aus aufgesammelten Kohlstrünken und Wasser die Mahlzeiten und als luxuriöse Feiertagskost einen Becher Tee.
Die Zeit, 06.12.1996, Nr. 50
Zitationshilfe
„Kohlstrunk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kohlstrunk>, abgerufen am 16.02.2020.

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