Kolkrabe, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kolkraben · Nominativ Plural: Kolkraben
Aussprache 
Worttrennung Kolk-ra-be
eWDG, 1969

Bedeutung

großer, kräftiger, in einsamen Gegenden hausender Rabenvogel mit glänzendem, schwarzem Gefieder und starkem Schnabel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kolkrabe m. großer schwarzglänzender Rabe mit gebogenem Schnabel. Der seit dem 16. Jh. nachweisbare Vogelname ist wahrscheinlich lautmalenden Ursprungs und versucht, den Ruf dieses (nicht krächzenden) Raben mit der Lautfolge kolk wiederzugeben.

Typische Verbindungen zu ›Kolkrabe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kolkrabe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kolkrabe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Kolkrabe trippelte nervös auf der Sessellehne hin und her, traf aber keine Anstalten, dem Ruf seines Herrn zu folgen.
Ewers, H.G. [d.i. Gehrmann, Horst]: Invasion der Schatten, Rastatt: Moewig 1982 [1970], S. 376
Der Kolkrabe ist der größte und bekannteste Vertreter dieser Familie.
Die Zeit, 25.06.2007, Nr. 26
Der Kolkrabe ist in Deutschland immer ein rarer Vogel gewesen, und seit der Jahrhundertwende ist er praktisch ausgestorben.
Die Zeit, 20.04.1990, Nr. 17
Die Vögel, z. B. der Kolkrabe, sträuben ihre Federn und nehmen eine möglichst stattliche Haltung ein.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 64
Dazu gehören z. B. Steinwild, Luchs, Biber, Otter (mit gewissen Beschränkungen), Wildkatze, Kranich, Kolkrabe, Wildschwan.
Wiehle, Hermann u. Harm, Marie: Lebenskunde für Mittelschulen - Klasse 3, Halle u. a.: Schroedel u. a. 1941, S. 49
Zitationshilfe
„Kolkrabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kolkrabe>, abgerufen am 13.08.2020.

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