Kollektivschuld, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Kol-lek-tiv-schuld
Wortzerlegung KollektivSchuld, ↗kollektivSchuld
eWDG, 1969

Bedeutung

Schuld aller Beteiligten, gemeinschaftliche Schuld
Beispiel:
die Schuld der Kompanie ist eine Kollektivschuld [ A. ZweigErziehung160]

Typische Verbindungen zu ›Kollektivschuld‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kollektivschuld‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kollektivschuld‹

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Er könne mit der These von der Kollektivschuld der Deutschen nicht leben - deswegen könne er auch nichts zurücknehmen.
Bild, 12.11.2003
Nein, im Ernst, ich denke, ein Schweizer kann so eine Frage gar nicht stellen - dafür ist die schweizerische Kollektivschuld zu hoch.
Der Tagesspiegel, 30.06.2000
Nichts hat im Bewußtsein dieses Landes so viel Unheil angerichtet wie die These von der Kollektivschuld.
Die Zeit, 28.10.1988, Nr. 44
Lenin, der mich von aller Kollektivschuld freisprach, hielt ich nicht nur für einen großen revolutionären Führer sondern auch für einen bedeutenden Theoretiker.
Kursbuch, 1977, Bd. 48
Als Beispiele nenne ich die Annahme einer Kollektivschuld und die Einführung von Gesetzen mit rückwirkender Kraft.
o. A.: Zweihundertzehnter Tag. Freitag, 23. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 31924
Zitationshilfe
„Kollektivschuld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kollektivschuld>, abgerufen am 19.10.2020.

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