Kolonialismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kolonialismus · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungKo-lo-ni-alis-mus · Ko-lo-nia-lis-mus
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Kolonialismus‹ als Letztglied: ↗Neokolonialismus  ·  mit ›Kolonialismus‹ als Grundform: ↗Kolonialist · ↗kolonialistisch
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend System, Politik der Unterdrückung und wirtschaftlichen Ausbeutung abhängiger Völker durch die Kolonialmächte

Typische Verbindungen
computergeneriert

Apartheid Ausbeutung Ausrottung Bastion Beseitigung Eliminierung Erscheinungsform Expansionismus Faschismus Fessel Feudalismus Fremdherrschaft Hegemonismus Hinterlassenschaft Imperialismus Joch Kreuzzug Liquidierung Neokolonialismus Rassendiskriminierung Rassismus Relikt Sklavenhandel Sklaverei Spätfolge Zeitalter Zionismus portugiesisch Überbleibsel Überrest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kolonialismus‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben jahrelang gegen Kolonialismus gekämpft, wir haben die Nase voll davon.
Die Welt, 24.01.2000
Wir sind die Kräfte der Befreiung und sie sind die Kräfte des Kolonialismus.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1987]
Nirgends habe der Kolonialismus so lange, nämlich 500 Jahre, angedauert.
Die Zeit, 22.03.1985, Nr. 13
Sie kamen auf ihre Posten, weil sie den Kolonialismus besiegt hatten.
Der Spiegel, 24.05.1993
Kolonialismus ist zum Inbegriff alles Bösen in der Welt geworden.
Konetzke, Richard: Überseeische Entdeckungen und Eroberungen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 5083
Zitationshilfe
„Kolonialismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kolonialismus>, abgerufen am 24.05.2019.

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