Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Komödiantentum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Komödiantentum(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ko-mö-di-an-ten-tum
Wortzerlegung Komödiant -tum

Verwendungsbeispiele für ›Komödiantentum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Oberregisseur begann lebhaft den Untergang des alten echten Komödiantentums zu beklagen. [Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 88]
Und da es in Wirklichkeit und im Gesetz weder den Herrn noch den Untertan gibt, erhält das öffentliche Leben einen Anstrich schlechten Komödiantentums. [Mann, Heinrich: Der Untertan, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1918], S. 213]
Cary Grant vermochte es unübertrefflich, den Erosneid des eigenen Geschlechts mit seinem eleganten Komödiantentum zu besänftigen. [Die Welt, 18.12.2004]
Da trumpfte der baumlange Opernsänger mit seinem saftigen Komödiantentum geradezu naturalistisch auf, erzielte er mit seinem explosiven Bühnentemperament effektvoll ebenso komische wie kauzige Wirkungen. [Der Tagesspiegel, 08.02.2000]
Dass aus der Schönheit, dem Witz, der Ernsthaftigkeit des literarischen Komödiantentums Trost erwachse, scheint sein dichterisches Programm. [Die Zeit, 14.10.2004, Nr. 43]
Zitationshilfe
„Komödiantentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kom%C3%B6diantentum>.

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