Kombination, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kombination · Nominativ Plural: Kombinationen
Aussprache
WorttrennungKom-bi-na-ti-on (computergeneriert)
HerkunftLatein
formal verwandt mitkombinieren
Wortbildung mit ›Kombination‹ als Erstglied: ↗Kombinationsgabe · ↗Kombinationskraftwagen · ↗Kombinationsmöglichkeit · ↗Kombinationspräparat · ↗Kombinationsschloss · ↗Kombinationsski · ↗Kombinationsspiel · ↗Kombinationstherapie · ↗Kombinationston · ↗Kombinationsvermögen · ↗Kombinationszug · ↗Kombinationszüchtung
 ·  mit ›Kombination‹ als Letztglied: ↗Dreierkombination · ↗Farbkombination · ↗Hinderniskombination · ↗Linearkombination · ↗Mediakombination · ↗Merkmalskombination · ↗Schrittkombination · ↗Tastenkombination · ↗Zahlenkombination · ↗Zweierkombination
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
gedankliche Verknüpfung von verschiedenartigen Dingen zu einem Zusammenhang
Beispiele:
eine falsche, kühne, scharfsinnige Kombination
Hinter seiner Stirn jagten sich die Kombinationen [ApitzNackt61]
2.
Zusammenstellung, Verbindung
Beispiele:
die Kombination von Gold und Rot gibt dem Zuschauerraum eine festliche Note
die Kombination mehrerer Stoffarten zu einem Kleid
Dazwischen liegen alle übrigen Elemente in allen möglichen Kombinationen [PlanckWeltbild16]
3.
Sport
a)
planvolles Zusammenwirken einzelner Spieler in Mannschaftsspielen
Beispiel:
die Mannschaft aus N erhielt viel Beifall für ihre blitzschnellen, glänzenden Kombinationen
b)
Skisport Wettkampf aus mehreren Disziplinen
Beispiele:
die alpine Kombination (= Abfahrts- und Torlauf)
die nordische Kombination (= Lang- und Sprunglauf)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kombinieren · Kombination · Kombinat · kombi- · Kombine
kombinieren Vb. ‘Zusammenhänge, Beziehungen herstellen, verbinden, folgern’, entlehnt im 17. Jh. aus spätlat. combīnāre ‘je zwei zusammenbringen, vereinigen’ (vgl. lat. bīnī ‘je zwei’; s. ↗bi- und ↗kon-). Es gilt zunächst im Sinne des lat. Verbs, entwickelt dann (18. Jh.) entsprechend dem zugehörigen Substantiv eine Vielzahl übertragener Bedeutungen. Kombination f. ‘Verknüpfung, Zusammenfügung’ (17. Jh.), dann besonders ‘gedankliche Verbindung von Zusammengehörigem’, auch ‘Ordnung verschiedener (scheinbar beziehungsloser) Wesenheiten’ sowie die ‘Resultate solcher Denkarbeit’ (18. Jh.), schließlich ‘modisch aufeinander abgestimmte Kleidungsstücke’, aus spätlat. combīnātio (Genitiv combīnātiōnis) ‘Vereinigung’. Kombinat n. (in der sozialistischen Wirtschaft) ‘Zusammenschluß verschiedener Betriebe zu einer Wirtschaftseinheit’, Übernahme (20. Jh.) von russ. kombinát (комбинат), das sich an spätlat. combīnātus, Part. Perf. von spätlat. combīnāre, anschließt. kombi- Kurzform aus kombiniert zur Bildung von Zusammensetzungen (20. Jh.), vgl. Kombiwagen ‘kombinierter Personen- und Lieferwagen, Mehrzweckfahrzeug’, Kombischrank ‘Mehrzweckschrank’, Kombizange u. dgl. Kombine f. Maschine mit eigenem Fahrantrieb, die mehrere Arbeitsgänge gleichzeitig erledigt, besonders ‘Mähdrescher’ (2. Hälfte 20. Jh.), unter Wiederherstellung der engl. Schreibweise aus russ. kombájn (комбайн) ‘Mähdrescher’, einer Entlehnung von gleichbed. engl. combine, eigentlich ‘kombinierte Maschine’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Collage (aus/von) · Kombination · ↗Komposition · ↗Verknüpfung · ↗Zusammensetzung  ●  ↗Zusammenstellung  Hauptform · ↗Konstellation  geh., bildungssprachlich
Unterbegriffe
  • Punktprodukt · Skalarprodukt · inneres Produkt
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abfahrt Buchstabe Elektromotor Element Faktor Medikament Slalom Weltcup alpin beliebig denkbar dreifach einmalig einzigartig ergeben flüssig gelungen geschickt gewagt herrlich ideal möglich nordisch optimal perfekt sehenswert sinnvoll toll ungewöhnlich wechselnd

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kombination‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist gerade für diese Spieler eine sehr gute Kombination.
Die Zeit, 19.06.2006, Nr. 25
Schon beim Einstechen ins Eis zur Kombination habe ich gewusst, dass das klappen wird.
Der Tagesspiegel, 25.03.2004
Bei der letzten Frage handelt es sich vermutlich um eine Kombination.
Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 162
Kunst tritt Holz fast nur in Kombination mit anderen Materialien auf.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17491
Es liegt hier also bereits dieselbe Kombination vor wie 424.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 11664
Zitationshilfe
„Kombination“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kombination#1>, abgerufen am 20.11.2018.

Weitere Informationen …

Kombination, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kombination · Nominativ Plural: Kombinationen
Aussprache
WorttrennungKom-bi-na-ti-on (computergeneriert)
HerkunftLatein, Englisch
formal verwandt mitkombinieren
Wortbildung mit ›Kombination‹ als Letztglied: ↗Fliegerkombination · ↗Motorradkombination · ↗Strandkombination
eWDG, 1969

Bedeutung

Arbeitsanzug oder Sportanzug, bei dem Oberteil und Unterteil ein Ganzes bilden
Beispiel:
die Piloten liefen in ihren ledernen Kombinationen über das Gelände [GoesUnruhige Nacht70]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kombinieren · Kombination · Kombinat · kombi- · Kombine
kombinieren Vb. ‘Zusammenhänge, Beziehungen herstellen, verbinden, folgern’, entlehnt im 17. Jh. aus spätlat. combīnāre ‘je zwei zusammenbringen, vereinigen’ (vgl. lat. bīnī ‘je zwei’; s. ↗bi- und ↗kon-). Es gilt zunächst im Sinne des lat. Verbs, entwickelt dann (18. Jh.) entsprechend dem zugehörigen Substantiv eine Vielzahl übertragener Bedeutungen. Kombination f. ‘Verknüpfung, Zusammenfügung’ (17. Jh.), dann besonders ‘gedankliche Verbindung von Zusammengehörigem’, auch ‘Ordnung verschiedener (scheinbar beziehungsloser) Wesenheiten’ sowie die ‘Resultate solcher Denkarbeit’ (18. Jh.), schließlich ‘modisch aufeinander abgestimmte Kleidungsstücke’, aus spätlat. combīnātio (Genitiv combīnātiōnis) ‘Vereinigung’. Kombinat n. (in der sozialistischen Wirtschaft) ‘Zusammenschluß verschiedener Betriebe zu einer Wirtschaftseinheit’, Übernahme (20. Jh.) von russ. kombinát (комбинат), das sich an spätlat. combīnātus, Part. Perf. von spätlat. combīnāre, anschließt. kombi- Kurzform aus kombiniert zur Bildung von Zusammensetzungen (20. Jh.), vgl. Kombiwagen ‘kombinierter Personen- und Lieferwagen, Mehrzweckfahrzeug’, Kombischrank ‘Mehrzweckschrank’, Kombizange u. dgl. Kombine f. Maschine mit eigenem Fahrantrieb, die mehrere Arbeitsgänge gleichzeitig erledigt, besonders ‘Mähdrescher’ (2. Hälfte 20. Jh.), unter Wiederherstellung der engl. Schreibweise aus russ. kombájn (комбайн) ‘Mähdrescher’, einer Entlehnung von gleichbed. engl. combine, eigentlich ‘kombinierte Maschine’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Collage (aus/von) · Kombination · ↗Komposition · ↗Verknüpfung · ↗Zusammensetzung  ●  ↗Zusammenstellung  Hauptform · ↗Konstellation  geh., bildungssprachlich
Unterbegriffe
  • Punktprodukt · Skalarprodukt · inneres Produkt
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abfahrt Buchstabe Elektromotor Element Faktor Medikament Slalom Weltcup alpin beliebig denkbar dreifach einmalig einzigartig ergeben flüssig gelungen geschickt gewagt herrlich ideal möglich nordisch optimal perfekt sehenswert sinnvoll toll ungewöhnlich wechselnd

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kombination‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist gerade für diese Spieler eine sehr gute Kombination.
Die Zeit, 19.06.2006, Nr. 25
Schon beim Einstechen ins Eis zur Kombination habe ich gewusst, dass das klappen wird.
Der Tagesspiegel, 25.03.2004
Bei der letzten Frage handelt es sich vermutlich um eine Kombination.
Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 162
Kunst tritt Holz fast nur in Kombination mit anderen Materialien auf.
o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17491
Es liegt hier also bereits dieselbe Kombination vor wie 424.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 11664
Zitationshilfe
„Kombination“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kombination#2>, abgerufen am 20.11.2018.

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