Kombinatorik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKom-bi-na-to-rik (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Aufbau (eines Begriffssystems) nach bestimmten Regeln
b)
Teilgebiet der Mathematik, das sich mit den möglichen Kombinationen gegebener Dinge (Elemente) befasst

Typische Verbindungen
computergeneriert

Element mathematisch rein unendlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kombinatorik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit der Kombinatorik verschiedener Elemente vermag er allein keine neuen Fragen aufzuwerfen.
Süddeutsche Zeitung, 22.01.1997
Das sei kein Spiel, jedenfalls nicht nur, das sei Lust an der Kombinatorik.
Die Zeit, 26.01.1987, Nr. 04
Aber es ist auch nicht so, daß die Kombinatorik der niederen Elemente genügte, um höhere kategoriale Struktur zu ergeben.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 619
Man mag schließlich die Regeln der Kombinatorik bemühen, um sich klarzumachen, wie komplex ein Problem wird, wenn es gilt, diese isolierten Problemaspekte zu verknüpfen.
Hauschildt, Jürgen: Entscheidungsziele, Tübingen: Mohr 1977, S. 115
Die Verarbeitung der zentralen Bauglieder vollzieht sich in einer »figuralen Konjunktion« (Kombinatorik), trägt aber zugleich Züge motivischer Arbeit.
Wehnert, Martin: Thema und Motiv. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 7789
Zitationshilfe
„Kombinatorik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kombinatorik>, abgerufen am 25.08.2019.

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