Kominform, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungKo-min-form (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

zum Zwecke des Erfahrungsaustausches unter den kommunistischen Parteien und zu deren Koordinierung eingerichtetes Informationsbüro in den Jahren 1947 bis 1956

Verwendungsbeispiele für ›Kominform‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich beendet die Auflösung der Kominform als Organisation nicht die Zusammenarbeit der kommunistischen Nationen.
Die Zeit, 12.07.1956, Nr. 28
Sie erstand nach dem zweiten Weltkrieg in neuer Gestalt als Kominform wieder.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 307
Der Parteivorstand rügt, daß die Verdammung des Titoismus durch die Kominform »noch nicht zum Ausgangspunkt einer gründlichen ideologischen und politisch-organisatorischen Arbeit gemacht« wurde.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19791
Beide nahmen 1947 am Gründungskongreß der Kominform in Polen teil.
Seton-Watson, Hugh: Rußland und Osteuropa. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10209
Wir sind in diesem Punkte mit unseren ehrenwerten Freunden leider nicht ganz kominform.
Penzoldt, Ernst: Die Powenzbande, Darmstadt: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1960 [1930], S. 164
Zitationshilfe
„Kominform“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kominform>, abgerufen am 21.01.2020.

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