Kompetenzentwicklung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kompetenzentwicklung · Nominativ Plural: Kompetenzentwicklungen
Aussprache 
Worttrennung Kom-pe-tenz-ent-wick-lung
Wortzerlegung Kompetenz Entwicklung
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Entstehung, Reife oder Förderung von Fähigkeiten (auf einem bestimmten Gebiet)
Beispiele:
Sollen die Jungen in ihrer Kompetenzentwicklung positiv beeinflusst werden, müssen sie also in ihren typisch männlichen Eigenschaften gestärkt und in ihren bisher erfolgreichen schulischen Aktivitäten bestätigt, zum anderen aber in ihren Schwachzonen gezielt aufgebaut werden. [Die Zeit, 27.10.2008, Nr. 44]
Unter Bildungsforschern ist man sich inzwischen einig, dass der Berufseinstieg die entscheidende Phase in der beruflichen Sozialisation und Kompetenzentwicklung von Lehrern ist. [Die Zeit, 29.02.2008]
Die Kompetenzentwicklung über die Lebensspanne ist eine […] enorme Herausforderung, der sich die Erziehungswissenschaft neben der Schulpädagogik […] seit Jahren intensiv widmet. [Süddeutsche Zeitung, 22.10.2002]
Auf der anderen Seite seien aber auch nur wenige Firmen bereit, den hierdurch verursachten Aufwand für die Kompetenzentwicklung zu tragen, heißt es in der Studie. Statt dessen müßten sich die Berufseinsteiger selbst durch »learning by doing« weiterbilden. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.05.2002]
Karriere versteht sich als Kompetenzentwicklung, als Wachstum durch Mehrfachqualifikation und kommunikative Kompetenz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.1998]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Kompetenzentwicklung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kompetenzentwicklung>.

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