Komplementärbegriff

WorttrennungKom-ple-men-tär-be-griff (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich komplementärer Begriff

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Begriff der subjektiven Welt hat einen ähnlichen Status wie seine Komplementärbegriffe.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 77
Der Beschluß forderte dann als Komplementärbegriff das Organ zu seiner Ausführung.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 437
Entsprechend muß auch der Ereignisbegriff als Komplementärbegriff zum Strukturbegriff gefaßt werden.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 392
Anders als der Komplementärbegriff »Industriegesellschaft« legt er dabei den Akzent auf jene, die die Arbeit leisten, auf die moderne Arbeiterschaft, die Industriearbeiter.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 190
Zitationshilfe
„Komplementärbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Komplementärbegriff>, abgerufen am 21.06.2019.

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