Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Komplementärfarbe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Komplementärfarbe · Nominativ Plural: Komplementärfarben
Aussprache 
Worttrennung Kom-ple-men-tär-far-be
Wortzerlegung komplementär Farbe
eWDG

Bedeutung

Farbe, die bei geeigneter Mischung eine andere zu Weiß ergänzt
Beispiel:
Die Komplementärfarben Gelb und Blau symbolisieren [auf diesem Gemälde] Sonnenglück [ Bild. Kunst1957]

Verwendungsbeispiele für ›Komplementärfarbe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als eine Art Komplementärfarbe dient hier lediglich das natürliche Grün der Pflanzen. [o. A.: Das Buch vom Wohnen, Hamburg: Orbis GmbH 1977, S. 87]
Wenn sie nicht vorhanden ist, erzeugt das Auge diese Komplementärfarbe simultan. [o. A.: Lexikon der Kunst – G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 1771]
Dabei strahlt die harmonische Spannung der Komplementärfarben willkommene Ruhe aus. [Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001]
Öffnet man die Augen, flimmert einem das in den Komplementärfarben vor Augen. [Die Welt, 24.06.2000]
Im Grunde aber ist die Musik vor allem Komplementärfarbe des Textes. [Die Zeit, 29.11.1974, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Komplementärfarbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Komplement%C3%A4rfarbe>.

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