Komplementarität

WorttrennungKom-ple-men-ta-ri-tät
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich wechselseitige Entsprechung, Ergänzung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wirtschaftlich kann es in den nächsten Jahrzehnten zu einer erheblichen Komplementarität zwischen Japan und China kommen.
Die Zeit, 16.11.1984, Nr. 47
Zwischen beiden Unternehmen, die durch einen Zusammenschluss zur weltweiten Nummer zwei aufrücken würden, gebe es eine starke Komplementarität.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.2004
Die Komplementarität des Erwartens ist nicht lediglich ein mentales Abbild der Komplementarität des Verhaltens.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 412
Fundamentalisten argumentieren in puncto Geschlechterrollen meist mit dem Schlagwort der Komplementarität.
Der Tagesspiegel, 30.10.2001
Ragnar Frisch unterscheidet Komplementarität, Alternativität und Unabhängigkeit der Faktoren und verwendet als Kriterium hierfür die gemischten Ableitungen.
Krelle, Wilhelm: Produktionstheorie, Tübingen: Mohr 1969 [1961], S. 81
Zitationshilfe
„Komplementarität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Komplementarität>, abgerufen am 21.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Komplementärgröße
Komplementärgene
Komplementärfarbe
Komplementärbegriff
komplementär
Komplementärmedizin
Komplementation
komplementieren
Komplementwinkel
Komplenym