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Konditionenkartell, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Konditionenkartells · Nominativ Plural: Konditionenkartelle
Worttrennung Kon-di-ti-onen-kar-tell · Kon-di-tio-nen-kar-tell
Wortzerlegung Kondition Kartell
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Wirtschaft Kartell, bei dem sich die Abmachungen zwischen den teilnehmenden Unternehmern auf die Verpflichtung zur Einhaltung gleicher Liefer- und Zahlungsbedingungen beziehen

Verwendungsbeispiele für ›Konditionenkartell‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Textilindustrie wird man wahrscheinlich zufrieden sein, daß Konditionenkartelle von der Verbotsklausel nicht erfaßt werden sollen. [Die Zeit, 12.11.1953, Nr. 46]
Der FDP‑Bundestagsabgeordnete Burckhard Hirsch sprach damals von einem „Konditionenkartell der Banken“. [Die Zeit, 19.10.1984, Nr. 43]
Konditionenkartelle, die sich nach Wettbewerbsrecht nicht auf Preise und Preisbestandteile beziehen dürfen, kann das Kartellamt genehmigen. [Süddeutsche Zeitung, 13.07.1996]
Im Deutschen Bundestag waren sich die Parteien ausnahmsweise weitgehend einig, Burkhard Hirsch sprach von einem „Konditionenkartell der Banken“, Harald Schäfer (SPD) von „skandalösem Geschäftsgebaren“. [Die Zeit, 06.02.1984, Nr. 06]
Ihre Juristen behaupten zudem, die Erste Bank bilde über deren umfangreiche Zusammenarbeit mit den Sparkassen "ein Preis‑ und Konditionenkartell" in Österreich. [Süddeutsche Zeitung, 03.12.2003]
Zitationshilfe
„Konditionenkartell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konditionenkartell>.

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