Konditorei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Konditorei · Nominativ Plural: Konditoreien
Aussprache
WorttrennungKon-di-to-rei (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Konditorei‹ als Letztglied: ↗Eiskonditorei
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Betrieb, der feines Gebäck herstellt und verkauft und dem oft ein kleines Café angegliedert ist
Beispiele:
jeden Sonnabend in die kleine Konditorei an der Ecke gehen
Kuchen aus der Konditorei holen
2.
nur im Singular
Feinbäckerei
Beispiel:
etw. von der Konditorei verstehen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Konditor · Konditorei
Konditor m. ‘Fein-, Zuckerbäcker’ (17. Jh.), Übernahme von lat. condītor ‘wer Speisen schmackhaft macht, Hersteller würziger Speisen’, abgeleitet von lat. condīre (condītum) ‘einlegen, einmachen, lecker zubereiten, würzen’. In Anlehnung an kandieren ‘mit Zucker überziehen’ (s. ↗Kandiszucker) kommt zu Beginn des 18. Jhs. die heute noch landschaftlich bekannte Form Kanditor auf. Konditorei f. berufliche Tätigkeit des Konditors, ‘Fein-, Zuckerbäckerei’, oft mit angeschlossenem Café (19. Jh.), älter ‘Backraum für Zucker-, Feinbackwaren’ (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Confiserie · Konditorei · ↗Konfiserie · Kuchenbäckerei · ↗Patisserie  ●  ↗Zuckerbäckerei  veraltet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auslage Backstube Besitzer Bäckerei Cafe Café Drogerie Fachmesse Gastronomie Gebäck Gemeinschaftsverpflegung Hotellerie Kaffee Kaffeehaus Kaufhaus Kuchen Küche Metzgerei Restaurant Schaufenster Torte Wiener Zeltdach alteingesessen backen beliefern berühmt fein hauseigen traditionsreich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konditorei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wird wütend, manche Gäste in der Konditorei drehen die Köpfe.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.2004
Wollen wir uns in diese Konditorei dort begeben und etwas essen?
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 271
Das klebrige Stück ist sechs mal drei Meter groß, hängt in seiner Konditorei an der Wand.
Bild, 18.03.2002
Ich kaufte mir gleich welche und aß in einer Konditorei ein Stück echten Kuchen.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 309
Sie hatte ihren Mantel ergriffen und verließ eiligst die Konditorei.
Trott, Magda: Puckis neue Streiche, Stuttgart: Titania (1951) [1920], S. 40
Zitationshilfe
„Konditorei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konditorei>, abgerufen am 24.04.2019.

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